Fanafillah-Herbstbrief 2026
Liebe Leserin, lieber Leser
das ist unser Herbstbrief im September 2026. Mit kleinen Plänen und Textilien aller Art, mit türkischen Einkaufsreisedaten und nützlichen Täschchen, mit einem wohlüberlegten Zukunftsentscheid in eigener Sache und buntleuchtenden Ladenlampen, mit preiswerten Maschinenkelims und herbstlichen Medien-Tipps sowie dem Rezept für einen gesunden, nationalgerichtsverdächtigen türkischen Böhncheneintopf.
Der vergangene Sommer war heiss und erschöpfend, ungewohnt und beängstigend für viele. Für uns war er zudem erfüllt von einigem Ärger und intensivem Nachdenken. Aber nach einem klaren Entschluss für unsere nächsten Monate durchflutet uns neue Energie.
Jetzt versuchen wir, uns auf den Herbst und eine Zeit des Abschieds vorzubereiten. Denn wie sagte Rumi: «Sei wie ein Baum und lasse die toten Blätter fallen» oder: «Leben ist das Gleichgewicht zwischen Festhalten und Loslassen».
Wir wünschen Ihnen friedliche Tage.
Christina Ochsner Çanak und Necati Çanak
PS: Ab 24. September sind wir für zwei Wochen in der Türkei. Falls Sie noch etwas brauchen, kommen Sie bald vorbei.

Kleine Herbstpläne
In Istanbul Neues entdecken und Freund:innen sehen. Bei Hafız Mustafa Milchreis essen. Aufgeschobenes erledigen. Gesund bleiben. Unerwartetes akzeptieren. Mit Herzblut Kund:innen beraten. Räuchermischungen herstellen. Alte Bürokolleg:innen treffen. Lesen, lesen, lesen. Blumenstauden pflanzen. Freizeit üben. Aufräumen und wegwerfen. Cracker backen. Unser letztes Ladenjahr planen. Loslassen.
Geliebte Textilien
Wir lieben Textilien! Und die Türkei produziert seit Jahrhunderten wunderbare Gewebe. Kein Wunder also, dass sich auf unseren Ladenregalen (und in unseren privaten Schränken) viele alte und neue, grosse und kleine, dekorative und praktische Tücher stapeln:
• Sammlerstücke: Vor einiger Zeit gelangten wir an eine Sammlung handbestickter «peșkir»-Servietten (vgl. Foto) und handgewebter Handtücher, alles 60 bis 90 Jahre alte Einzelstücke. Die aussergewöhnlichen Textilien wurden von jungen Mädchen, ihren Müttern und Grossmüttern für die Aussteuertruhe hergestellt und vor der Hochzeit in einem Zimmer im Haus des Bräutigams ausgestellt. So konnte die Handfertigkeit in der Familie der Braut «begutachtet» und bestaunt werden. Die Tücher gehören der Braut, die sie später bei Bedarf verkaufen kann. Gerne zeigen wir die schönen Stücke und mögliche Verwendungszwecke interessierten Sammlerinnen und Liebhabern.
• peștemal-Hamamtücher: Sie wissen es sicher, peștemal sind traditionelle türkische Hamamtücher, ca. 90x180 cm gross, aus Baumwolle oder Leinen, maschinen- oder handgewebt. Sie eignen sich bestens als leichtgewichtige, platzsparende und schnell trocknende Bade- und Duschtücher am Strand, in der Sauna und zu Hause, aber auch als Tischtuch, Sonnen- und Sichtschutz, Schal, Picknickdecke etc. Wir verkaufen die vielseitigen Baumwolltücher seit dem ersten Verkaufstag 1992 und haben zurzeit noch etwa 15 Modelle in unterschiedlichen Farben und Qualitäten zu Preisen zwischen Fr. 25.– und 60.–. Mehr dazu im Artikel >Hamamtuch peștemal
• peșkir-Handtücher und Allzwecktücher: Passend zu einigen pestemal-Modellen gibts auch Handtücher für Fr. 18.–, ungefähr in der Grösse von Küchentüchern. Daneben führen wir noch etwas kleinere Allzwecktücher in zwei Modellen und diversen Farben für Fr. 4.– bzw. 5.–. Man kann die Tücher je nach Format verwenden als Badetuch für kleine Kinder oder Hündchen, Gäste- oder Abtrocktuch, Serviette oder Tischset, Unterlage für den Streetfood-Stadtzmittag oder als «Immer-dabei-Tuch» für die Handtasche.
• Tischtücher: Viele der oben beschriebenen peștemal eignen sich auch als Decken auf rechteckige Tische. Zudem haben wir noch einige «richtige» Tischtücher in verschiedenen Formaten im Angebot, bedruckt mit traditionellen anatolischen Blumenmotiven in leuchtenden Farben.
• Bettüberwürfe: Zu reduzierten Preisen verkaufen wir zudem dieser Tage Bettüberwürfe aus orientalischen Webstoffen, die aus einem einfachen Bett eine Liege aus 1001 Nacht machen.

Türkische Einkaufsreisedaten
Vom Donnerstag, 24. September bis und mit Mittwoch, 7. Oktober, sind wir in Konya und Istanbul unterwegs und kaufen für Sie ein. Das ist eine Woche weniger lang als sonst, denn wir wollen nicht mehr allzu viel einkaufen und brauchen deshalb weniger Zeit (mehr dazu lesen Sie unten im Abschnitt «Wohlüberlegter Zukunftsentscheid»).
Fanafillah bleibt in diesen zwei Wochen geschlossen. Wir freuen uns, Sie ab Donnerstag, 8. Oktober, wieder im Laden begrüssen zu dürfen.
Sie möchten mehr über unsere Einkaufsreisen erfahren? Dann besuchen Sie die Bildergalerien unter >Einkaufsreisen. Und mit diesem halbstündigen >YouTube-Video können Sie durch Tahtakale streifen, einen unserer Lieblingsmärkte in Istanbul mit viel Handwerk, Küchenzubehör, Lebensmitteln und einheimischem Publikum. Weitere Links zu türkischen Märkten finden Sie unten bei den Medien-Tipps. Viel Vergnügen!
Nützliche Täschchen
Sammelt sich in ihren Hand- und Hosentaschen auch Krimskrams aller Art? Wo wohnen Ihre Hustenzeltli? Wo bringen Sie Ihre Kreditkarten und Ihr Kleingeld unter? Braucht Ihr Handy ein neues Zuhause? Oder möchten Sie Ihre Schlüssel besser verstauen? Dann schauen Sie sich doch bei unseren Täschchen um.
Es gibt sie in allen möglichen Grössen, aus handgewebtem, streichelweichem usbekischem Seidensamt, aus glitzerigen türkischen Webstoffen oder aus zentralasiatisch bestickter Baumwolle, mit Reissverschluss, mit und ohne Tragebändel. Und wenn Sie nichts Passendes für sich selbst entdecken, dann vielleicht etwas für Ihre Enkelin, den Neffen, die Freundin oder sonst einen Lieblingsmenschen.

Wohlüberlegter Zukunftsentscheid
Wir haben einen Entscheid gefällt: Wir werden Fanafillah in einem Jahr, also im Herbst 2027, definitiv schliessen.
In den vergangenen Monaten hat sich gezeigt, dass sich unsere potentiellen Nachfolger zwar immer noch interessiert geben, wir ihnen aber eine erfolgreiche, problemlose Weiterführung unseres bald 35-jährigen Herzensprojektes auch mit unserer intensiven Hilfe einfach nicht zutrauen. Zu gross sind ihre finanziellen Ängste, ihre unternehmerische Unerfahrenheit und ihre familiären Verpflichtungen. Und zu klein sind ihr Wissen, ihre Deutschkenntnisse und ihre Bereitschaft, im Interesse des Ladens, und letztlich auch der Kundschaft, Risiken auf sich zu nehmen und auf allerlei zu verzichten. Wir hatten die Hoffnung, eine ziemlich perfekte Lösung gefunden zu haben. Jetzt sind wir ernüchtert und enttäuscht, aber letztendlich auch erleichtert.
Denn vermutlich wären wir alle nicht richtig glücklich geworden – Sie als Kundin oder Kunde, wir als Gründer und langjährige Betreiber und unsere Interessenten als überforderte Nachfolger, die den hohen Erwartungen nicht gerecht werden können. Unser Entscheid hat uns nach langen Wochen der Unsicherheit und verschiedenen unangenehmen Gesprächen mit neuer Energie durchflutet.
Der wohlüberlegte Plan für unsere und Fanafillahs Zukunft sieht jetzt so aus:
• Wir sind noch ein halbes Jahr länger als geplant für Sie da.
• Zurzeit läuft alles wie immer. Daneben verkaufen wir nach und nach einzelne Produkte bzw. Warengruppen mit Prozenten bzw. zu günstigeren Preisen. So z.B. kürzlich allerlei Sommerschlafdecken mit 50 Prozent oder Kissenhüllen für Fr. 20.– statt 50.– bis 75.–.
• Wir kaufen und ergänzen nur noch Produkte, von denen wir wissen, dass wir sie in den nächsten Monaten verkaufen können. Das bedeutet, dass es das eine oder andere Produkt leider irgendwann nicht mehr geben wird.
• Für gewisse Produkte suchen wir aktiv nach Abnehmer:innen, die sie weiterverkaufen oder für grössere Gruppen einsetzen können.
• Bis zum Ende wird alles «rückgebaut» und verkauft, auch Möbel, Leuchten und Dekoration. Wir suchen für möglichst alles ein schönes neues Plätzchen. Was nicht verkauft oder weitergegeben werden kann, müssen wir entsorgen lassen oder übergeben es einem Brockenhaus.
• Wir kündigen unseren Mietvertrag auf Ende März 2027.
• Irgendwann im Frühsommer 2027 werden wir wohl ein letztes Fest zum 35. Jubiläum organisieren.
• Ende September 2027 schliessen wir das bis dahin leergeräumte Ladenlokal endgültig.
• In unseren Newsletters halten wir sie auf dem Laufenden.
Also: Wenn Sie noch die volle Auswahl haben möchten, kommen Sie möglichst bald im Laden vorbei. Wenn Sie sich für grössere Warenposten, Dekoration oder Möbel interessieren, geben Sie uns Bescheid. Wir können die Gegenstände dann für Sie bereitlegen oder für später reservieren.
Wir danken Ihnen für Ihre unverbrüchliche Treue zu Fanafillah, zu uns und unserem Konzept – und letztendlich dafür, dass Sie versuchen, unseren Entscheid zu verstehen.
Wir freuen uns auf ein vergnügtes, glückliches letztes Jahr mit Ihnen, auf gute (Beratungs-)Gespräche, gemütliche Tee-Runden und viele Erinnerungen.
PS: Falls doch noch ein Wunder geschieht und der alles rettende Ritter auf dem weissen Kamel auftaucht, lassen wir es Sie natürlich wissen.
Buntleuchtende Ladenlampen
Jahrelang haben wir unsere grossen Ladenleuchten als «unverkäuflich» gehütet wie einen Schatz, obwohl sich einige Interessenten dafür meldeten. So viele Kund:innen und Besucher:innen haben sich unter ihnen wohl gefühlt und ihr atmosphärisches Licht genossen. Wir und Sie wohl auch. Jetzt suchen wir für die einzigartigen Leuchten zu zweit oder einzeln einen neuen Platz: z.B. in anderen Geschäftsräumen, einem Hamam, einem Restaurant, einem Café, einem Hotel oder einem Privathaus.
Die traubenartigen Leuchten bestehen aus 16 bzw. 18 Einzelleuchten, sind inkl. der grossen Schlussleuchte je ca. 230 cm lang und haben einen Gesamtdurchmesser von rund 60 cm. Jede wiegt ungefähr 17 Kilo, es braucht also einen stabilen Haken, um sie sicher aufzuhängen, und einen Elektroanschluss bzw. eine Steckdose, um das Kabel anzuschliessen, an dem sämtliche Lichter angeschlossen sind. Das bunte, böhmische Glas jeder Leuchte ist nicht einfach bemalt, sondern durchgefärbt und die Metallfassungen sind jeweils extra auf die jeweilige Form passend angefertigt.
Die Ladenleuchten wurden in Istanbul vor rund 30 Jahren auf unseren Wunsch hin von unserem Freund und Produzenten Sevan zusammengestellt. Die Modelle werden schon seit längerer Zeit nicht mehr produziert. Etwas Vergleichbares zu finden oder herstellen zu lassen, dürfte also fast unmöglich sein. Sie interessieren sich dafür oder kennen einen Ort, an dem die wunderschönen Stücke zur Geltung kämen? Wir haben eine Preisvorstellung, über die sich aber diskutieren lässt. Melden Sie sich doch bei uns im Laden oder über info@fanafillah.ch
Preiswerte Maschinenkelims
Die kleinen Webteppiche sind bunt, aus Wolle und oder Baumwolle und gemustert wie «richtige» handgewebte anatolische Kelims - aber viel, viel günstiger. Deshalb sind sie überall da ideal einsetzbar, wo ein Original zu schade oder zu teuer wäre: im Eingangsbereich, in der Küche, auf dem Balkon, im Bad, im Kinderzimmer, in der Studentenbude etc. Von der einst grossen Auswahl der hübschen Maschinenkelims fürs kleine Budget sind noch ein paar letzte Modelle zu haben – in verschiedenen Qualitäten und Farben und Grössen. Beidseitig zu verwenden und im Schongang waschbar sind sie alle.
PS: Handgewebte Kelims führen wir natürlich auch. Beim Preis werden wir uns sicher einig.

Herbstliche Medientipps
>Konya-Rundgang Konya ist die Stadt in Anatolien, in der wir Familie besuchen, Räucherwerk und Seife einkaufen, Babouches produzieren lassen, Gebetsteppiche und -ketten aussuchen, mit Kräuterspezialistin Azize plaudern und an jeder Ecke Necatis alten Bekannten begegnen. Das gut viertelstündige Video zeigt den vor ein paar Jahren renovierten und teilweise neu gebauten Basar (so «echt alt» ist er also leider nicht mehr, aber trotzdem schön). Begleiten Sie uns ein wenig ...
>Frauenmarkt in Konya Der pittoreske «kadınlar pazarı» gehört zu unseren Lieblingsmärkten. Würden wir in Konya wohnen, würden wir wenn immer möglich hier einkaufen. Die Waren sind frisch, die Atmosphäre lebhaft-wuselig, die Händler eilfertig und hilfsbereit. Wir freuen uns jeweils auf Käse, Obst und Fladenbrot und geniessen die Schätze zu Hause beim Bruder, wo wir wohnen können.
>Basteln im Herbst 40 Ideen für herbstliche Dekorationen finden Sie auf dem Blog «We like Mondays»: Türkränze, Blättergirlanden, Fensterbilder oder Libellen in Streichholzschachteln. Viel Spass!
>Obstsortenmarkt Am traditionellen Obstsortenmarkt – heute «Herbstmarkt» genannt – im Neuen Botanischen Garten lassen sich schon zum 20. Mal unzählige alte Apfel- und Birnensorten probieren und kaufen, dazu gibts Konfitüren, Dörrobst, Baumnüsse, Most, Essig, Gebäck und vieles mehr. Samstag, 27. Oktober 2026, 11-17 Uhr im Zürcher Seefeld. Nicht verpassen! Der Besuch des wunderbaren Gartens lohnt sich übrigens auch ohne Markt.
>Istanbul Bosphorus Jazz Die Midnight Birds Jazz Band reist musikalisch durch verschiedene Quartiere Istanbuls und verbindet dabei türkische Makams, osmanische Rhythmen und die Spiritualität von Sufi-Taksims zu einem kreativen, modernen Sound. Hören Sie doch mal rein.
>Aytaç Doğan Quarted Unser Lieblings-Kanunspieler Aytaç Doğan flirtet, tanzt und spricht mit seinem Instrument wie kaum ein anderer. Zusammen mit einem Schlagzeuger, einem Geiger und einem Bassisten entführt er uns an nächtliche Meeresufer, in verwunschene Teegärten und rauchige Jazzkeller.
>www.fanafillah.ch Auf unserer Website und ihren fast hundert Unterseiten erzählen wir Ihnen Wissenswertes über uns und unsere Waren, ihre Herkunft und Verwendung. Daneben gibts Rezepte, thematisch geordnete Linklisten und diverse Fotogalerien. Unseren Instagram-Account betreiben wir unter @fanafillah_zurich. Besuchen Sie uns doch mal. Wir stellen regelmässig einzelne Produkte vor und gewähren Einblick in unseren privaten Orient.
>Unsere Fotogalerien Haben Sie sich schon einmal bei den Fotogalerien auf unserer Website umgeschaut? Hier sammeln wir seit vielen Jahren Bilder, die für uns die Türkei, ihre Menschen und Katzen darstellen, mehr über unseren Laden, seine Atmosphäre und seine Kundschaft zeigen und Gelegenheit bieten, uns auf unseren Einkaufsreisen ein wenig zu begleiten. Willkommen in unserer Welt!
Weisser Böhncheneintopf
Eines der beliebtesten und zugleich unspektakulärsten türkischen Gerichte ist «kuru fasulye», ein Eintopf aus getrockneten weissen Böhnchen, die zuerst in Wasser gekocht und dann in einer würzigen Paprika-Tomatensauce zu einem sämigen, tröstenden und wärmenden Soulfood geschmurgelt werden – genau das Richtige für kühlere Herbsttage. Das Nationalgericht ist sehr alt – die osmanische Küche kennt es seit dem 16. Jahrhundert – und wird in jeder Region und wohl in jeder Familie leicht anders zubereitet. Köstlich ist es überall, dazu proteinreich und gesund. Gegessen wird es gerne mit einem (Holz-)Löffel aus einer Suppenschale oder einem tiefen Teller, serviert wird es mit einem Klecks Joghurt und weissem Reis oder knusprigem Brot.
Zutaten für 4-6 Portionen
500 g getrocknete kleine weisse Bohnen
1 grosse Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
ca. 80 g Butter
3 Spitzpaprika
3 grosse Tomaten, enthäutet
2 dl passierte Tomaten oder Tomatensugo
1 EL Tomaten-Mark (salça)
Paprikaflocken (pul biber)
Salz, Pfeffer
nach Belieben Kreuzkümmel und Zimt
Wasser oder Gemüsebrühe
Zubereitung
Die Bohnen am Vorabend in warmem Wasser einlegen und über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Tag absieben, gut durchspülen und je nach Grösse 30-45 Min. in Salzwasser kochen. Wenn sie aussen weich und innen bissfest sind, das Wasser abgiessen, Bohnen kalt abspülen, absieben und beiseite stellen.
Zwiebeln schälen und würfeln, Knoblauch schälen und Peperoni entkernt in grobe Stücke schneiden. Butter in einem Topf erwärmen, Zwiebeln und Knoblauch kurz andünsten, Paprika hinzugeben und anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind. Tomaten würfeln und dazugeben, nach 2-3 Minuten Tomaten-Mark und passierte Tomaten unterrühren. Die gekochten Bohnen dazugeben, mit heissem Wasser oder Gemüsebrühe auffüllen, sodass die Bohnen zwei Finger breit bedeckt sind.
Bei leichter bis mittlerer Hitze 30-45 Min. köcheln lassen, bis die Bohnen weich und sämig sind, ohne zu zerfallen. Mit den Gewürzen abschmecken.
Afiyet olsun!
PS: Kuru fasulye gibt es auch mit Rind- oder Schaffleischstücken drin. Manche kochen Markknochen darin aus oder ergänzen den Eintopf mit Kartoffeln oder Lauch oder getrockneten Paprika. Geschmort wird das Ganze in Tontöpfen überm offenen Feuer, im Ofen, in Kupferpfannen auf Gas oder in Stahltöpfen auf modernen Herden. Mit etwas Ausprobieren finden auch Sie garantiert «Ihr» Nationalgericht.
PPS: Mehr dazu unter >KochDichTürkisch
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