Fanafillah-Winterbrief 2025
Liebe Leserin, lieber Leser
das ist unser Winterbrief im Dezember 2025. Mit hoffnungsfrohen Plänen und würzigem Zahter-Thymian, einer neuen Einkaufsgalerie und Ausflügen zu geheimnisvollen Höhlen, mit neuen Tramlinien und gelebten Fragen, einem Update in eigener Sache und unserem wundersamen Pülverchen, winterlichen Lieblingen und dem Rezept für orientalisch gewürzte Schoggipflaumen für den Weihnachtsteller.
Schon wieder ist ein Jahr vergangen. Wir hoffen, dass Ihnen 2025 erfüllende Begegnungen ermöglicht, geheime Träume verwirklicht und blühende Gesundheit geschenkt hat. Wir erinnern uns an Geburten, Verletzungen und Todesfälle in unserem Familien- und Freundeskreis, zwei anregende Einkaufsreisen mit befreundeten Paaren und spannenden Ausflügen, glückliche Stunden im Garten, eine grossartige Tagestour per Bahn durch die halbe Schweiz, die Suche nach einer Nachfolgelösung für Fanafillah, treue Freundschaften und warmes Zusammensein.
Für Ihr langjähriges Interesse an Fanafillah, Ihre Besuche und regelmässigen Einkäufe danken wir Ihnen sehr. Dass Ihnen unsere Produkte und unsere Arbeit gefallen, motiviert uns in unserem Ladenalltag. Und dass Ihnen unser Wohl und Wehe am Herzen liegt, berührt uns immer wieder.
Wir wünschen Ihnen zimtduftende letzte Adventstage, sternhelle Weihnachten und ein neues Jahr in Glück und Zuversicht.
Christina Ochsner Çanak und Necati Çanak
PS: Unser Laden ist zusätzlich zu den >üblichen Öffnungszeiten am Montag, 22. Dezember 2024, von 12.00 bis 18.00 Uhr offen. Herzlich willkommen!
PPS: Haben Sie zwischen dem 19. November und dem 4. Dezember vergeblich versucht, uns per Mail zu erreichen oder unsere Website anzuschauen? Dann bitten wir herzlich um Entschuldigung. Ein Totalausfall aller Systeme bei unserem Web-Hoster Webland und grosse Probleme beim Beheben des Super-GAUs haben dafür gesorgt, dass wir (und mit uns 75'000 weitere Webland-Kunden) zwei Wochen und länger keinen Zugriff mehr auf Fanafillah-Daten hatten. Die betreffenden Mails sind wohl verloren.

Hoffnungsfrohe Winterpläne
Gesund bleiben. Schoggipflaumen und Guetzli verschenken. Selbstgestaltete Weihnachtskarten verschicken. Ab und zu ein kleines Reisli machen. Zeit haben für alle, die uns brauchen. Vom Sommergarten träumen. Kaminfeuer geniessen. Aufgeschobenes erledigen. Lesen. Fürs Vergangene danke sagen. Das neue Jahr neugierig begrüssen. Für unseren Laden eine Nachfolge finden.
Würziger Zahter
Zahter (Thymbra spicata) ist eine intensiv duftende Heilpflanze aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Der mehrjährige Zwergstrauch mit dekorativen lila Blüten ist auf felsigen Böden im ganzen östlichen Mittelmeerraum heimisch, also auch in der Türkei. Dort wird Zahter wild gesammelt und im Frühling frisch auf Bauernmärkten und im Herbst getrocknet bei Kräuterhändlern verkauft. Zahter wird u.a. auch Zatar genannt, Ähren-Thymian, Ähren-Bohnenkraut oder Esels-Ysop – erklärbar mit den ährenförmigen Blütenständen und dem spezifischen Duft nach Thymian, Bohnenkraut und Ysop.
Zahter wirkt antibakteriell, entzündungshemmend und krampflösend. Er wird in der Volksmedizin als Tee bei Erkältungen und Fieber sowie bei Magen-Darm-Beschwerden und Blähungen eingesetzt. Aber auch in der Küche ist das Kraut beliebt: frisch z.B. in einem >Kräutersalat (Rezept zuunterst im Sommerbrief 2023) oder getrocknet anstelle von Thymian auf Gemüse- oder Fleischgerichte.
Auf unserer Einkaufsreise haben wir in Istanbul einige Bündel getrockneten Zahter kaufen können. Die haben wir auf kleinere Säckchen aufgeteilt, damit möglichst viele Kund:innen etwas davon haben können. Einige wenige Stengel reichen für einen heissen Erkältungstee mit Zitrone und Honig. Mit den zerriebenen Blättchen und Blüten würzen Sie Ihr Festtagsmahl oder stellen für den Apéro oder das Neujahrsfrühstück die berühmte Za'atar-Gewürzmischung her:
Za'atar-Gewürzmischung
2 EL Zahter
2 TL Sumach
1 EL geröstete Sesamsamen
1/2 TL Meersalz oder weniger (z.B. Maldon salt)
Knuspriges Weissbrot zuerst in ein Schälchen mit gutem Olivenöl tunken und dann in ein Schälchen mit Za'atar. Afiyet olsun!
Neue Einkaufsgalerie
Unsere Einkaufsreise im Herbst 2025 war geprägt von verschiedenen Ausflügen (vgl. unten), vertrautem Zusammensein mit Familie und Freunden, regulärem Einkaufsprogramm und reizender Begleitung in Istanbul. Eine angenehme Mischung, die uns viel Freude machte.
Möchten Sie mitreisen? Dann finden Sie die Reisebilder vom vergangenen Herbst direkt unter >Einkauf Herbst 2025. Oder klicken Sie sich doch ein wenig durch unsere Sammlungen unter >Einkaufsreisen. Viel Vergnügen!
Übrigens: Wir haben die Reihenfolge der Einkaufsgalerien im Menü so geändert, dass die jeweils aktuellste zuoberst steht, zurzeit also der Einkauf im Herbst 2025.
Geheimnisvolle Höhlen
Während unserer Einkaufsreise im vergangenen Herbst hatten wir seit langem wieder einmal Zeit, ein paar kleine Ausflüge zu unternehmen. Alle Ziele befinden sich zwischen Konya und Ereğli in der anatolischen Hochebene (>Wikipedia: Konya-Ereğli Ovası), wo es noch ungezählte weitere spannende Orte gäbe. Hingeführt wurden wir von unserer Nichte Refika und ihrem Mann Nazif, die in der Nähe von Ereğli eine Veterinärpraxis betreiben und die Gegend wie ihre Westentasche kennen. Es war grossartig und absolut empfehlenswert. Teşekkür ederiz!
Das jungsteinzeitliche Çatalhöyük wurde etwa 1960 entdeckt und gilt mit seinen rund 9500 Jahren als erste Grosssiedlung der Weltgeschichte. Es wird vermutet, dass in mehreren hundert eng aneinandergebauten rechteckigen Lehmziegelgebäuden mit Flachdächern Tausende von Menschen in einer egalitären Gesellschaft lebten. Bisher sind ca. fünf Prozent archäologisch untersucht. Die Ausgrabungsstätte liegt 40 km von Konya entfernt in der Nähe von Cumra. Seit einigen Jahren zeigt ein sehr schön gemachtes Museum die neuesten Erkenntnisse zum Leben in Çatalhöyük und viele der gefundenen Objekte in Replika und Bildern. Die originalen Fundstücke sind im Museum für anatolische Zivilisationen in Ankara zu bewundern. >Unsere Fotos, >Mehr über Çatalhöyük
Der Divle Obruğu (vgl. Foto) ist ein bizarrer Käsekeller in einer natürlichen Kalksteinhöhle mitten im Nirgendwo der anatolischen Steppe zwischen Ereğli und Karaman. In rund 40 Metern Tiefe und auf einer Länge von etwa 200 Metern werden seit Hunderten von Jahren auf hölzernen Regalen in Felle eingenähte Käse gelagert. In der feuchten Grotte wächst eine einzigartige Schimmelpilzflora. Diese verwandelt den gepressten Quark aus Ziegen-, Schaf- und Kuhmilch über 4 bis 12 Monate in eine teuer verkaufte, säuerlich aromatische Käsespezialität, die mit Roquefort verglichen wird. Etiketten mit den Herstellernamen und ein Höhlenwart mit guten Gedächtnis garantieren, dass jede:r Produzent:in den eigenen Käse wieder zurückerhält. >Unsere Fotos, >Mehr zum Höhlenkäse
Das etwa 1000-jährige Taşkale liegt etwa 50 km weg von der Hauptstrasse in einer Senke der Steppe zwischen Ayrancı und Karaman. Die «Steinburg» ist ein spektakulärer Getreidespeicher in einer 40 Meter hohen und 165 Meter langen Felswand am Eingang des gleichnamigen Ortes. 251 höhlenartige Räume wurden in den Fels gegraben und mit hölzernen Türen verschlossen. Noch immer lagern die Dorfbewohner:innen hier ihre landwirtschaftlichen Produkte, die sich in der kühlen Atmosphäre der Felswand bis zu 60 Jahren halten sollen. Zu den einzelnen Speichern gelangt man kletternd über ein ausgeklügeltes Trittsystem, die gelagerten Waren werden mit Seilen hochgezogen bzw. abgelassen. Ebenfalls in der Wand befinden sich eine Felsenmoschee und Waschräume. Wir erhielten Tee von der jungen Frau, die vor der Wand ihre Kräuter, Getreide und Bohnen verkaufte, und plauderten mit einem Einheimischen, der uns das Hochklettern zeigte. >Unsere Fotos, >Mehr Infos zu Taşkale
Neue Tramverbindungen
Wir wollen hier nicht über Sinn und Unsinn der neuen Zürcher Tramlinienführung und des ebenso neuen Fahrplans diskutieren. Tatsache ist: das Seefeld, und damit auch unser Laden, wird seit dem 14. Dezember 2025 nicht mehr von den Trams der Linie 2 oder 4 angefahren. Unsere Seefeld-Fanafillah-Linien sind neu 11 und 15. Der 11-er kommt wie früher vom HB her, fährt die Bahnhofstrasse hoch zu Bürkliplatz und Bellevue und von da neu ins Seefeld mit Endstation «Tiefenbrunnen». Der 15-er kommt ebenfalls wie früher übers Central und das Limmatquai und fährt nach dem Bellevue einfach weiter geradeaus Richtung «Tiefenbrunnen».
Um zu uns zu kommen, müssen Sie nach wie vor an der Haltestelle «Kreuzstrasse» aussteigen und noch ein wenig in Fahrtrichtung weiterlaufen. Dann finden Sie uns, wie seit fast 34 Jahren schon, auf der linken Strassenseite unter der Nummer 55. Herzlich willkommen!
Die VBZ erklärt auf ihrer Webseite >Fahrplanwechsel alles Weitere. Gute Fahrt!

Gelebte Fragen
Habe Geduld gegen alles Ungelöste in deinem Herzen und versuche,
die Fragen selbst lieb zu haben wie verschlossene Stuben und wie Bücher,
die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind.
Forsche jetzt nicht nach den Antworten, die dir nicht gegeben werden können,
weil du sie nicht leben kannst. Und es handelt sich darum, alles zu leben.
Lebe jetzt die Fragen. Vielleicht lebst du dann allmählich, ohne es zu merken,
eines fernen Tages in die Antwort hinein.
Aus den Briefen an einen jungen Dichter, zum 150. Geburtstag von Rainer Maria Rilke am 4. Dezember 2025

Eigene Sache
Im Herbstbrief haben wir Sie darüber unterrichtet, dass wir altershalber Fanafillah gerne in andere Hände geben würden. Immer wieder wurden wir in den vergangenen Wochen gefragt, wie die Sache zurzeit stehe. Deshalb wollen wir Ihnen in unseren Newsletters regelmässig über die neuesten Entwicklungen Bescheid geben.
Ein türkischer Bekannter, der sogar im Quartier wohnt, hat grosses Interesse angemeldet, unseren Laden zu übernehmen und sich damit einen Kindertraum zu erfüllen. Er spürt unser Engagement und unser Herzblut, will einerseits unser «Erbe» weiterführen und andererseits sanft weiterentwickeln zu etwas Eigenem. Seine klugen und ethisch motivierten Fragen haben uns gefallen, sein Lerneifer berührt uns. Wir planen weitere Gespräche, «Praktikumsstunden» und sicher auch gemeinsame Einkaufsreisen. Wenn unser Zeitplan aufgeht, würde der Wechsel auf April 2027 erfolgen.
Wir sind gespannt auf die nächsten Schritte und freuen uns an Ihrem Interesse und Ihrer Unterstützung.
Mehr über uns, den Laden, unsere Kund:innen und Reisen erfahren Sie in den Unterkapiteln von >Über uns.

Wundersames Mesirpulver
Nein, wir werden nicht müde, Ihnen unser Mesir-Pulver anzupreisen, vor allem in Zeiten, in denen überall gefroren, geniest, gehustet und rekonvalesziert wird. Denn die wundersame Heilkräutermischung soll das Immunsystem stärken, Leber und Galle anregen, den Magen wärmen, neue Kräfte geben und überhaupt unglaublich gesund sein. So geht die Geschichte dazu:
Im frühen 16. Jahrhundert wurde die osmanische Sultanin Hafsa, die Mutter Süleymans des Prächtigen, schwer krank. Ein heilkundiger Imam machte sie mit einer Mischung aus 41 Kräutern, Samen und Honig wieder gesund. Sie verfügte, dass diese Mischung jedes Jahr auch an ihr Volk verteilt wird. Seit 485 Jahren werden deshalb jeden Frühling vom Dach einer Moschee in Manisa Päckchen mit der wundersamen Paste geworfen (>Website des Festivals, >Dokumentation der Unesco). Wer eines auffängt, soll ein ganzes Jahr lang nicht krank werden und einen Wunsch erfüllt bekommen. Das Festival ist übrigens seit 2012 auf der Unesco-Liste des Immateriellen Kulturerbes.
Sie müssen weder in die Türkei reisen noch den Frühling abwarten: Exklusiv für Fanafillah mischt unser Freund Bilal, ein Istanbuler Gewürzhändler, die 41 Heilkräuter nach dem alten Rezept zu einem Pulver. Das mischen Sie mit Honig oder veganen Alternativen wie Dattelsirup oder Birnendicksaft zu einer herbwürzigen Paste und nehmen täglich einen kleinen Löffel davon ein.
Ein Päckchen Mesir-Pulver von uns mit einem passenden Honig und der Geschichte dazu sind ein feines Weihnachts- oder Neujahrsgeschenk für liebe Menschen, denen man Gesundheit und Wohlergehen wünscht. Bleiben auch Sie gesund!
Mehr über die Tradition der Mesir-Paste und das heilkräftige Pülverchen mit seiner genauen Zusammensetzung erfahren Sie in unserem Artikel >Mesir macunu.

Winterliche Lieblinge
Basteln
>Make an owl from your recycling Aus leeren Mayonnaise- oder Tomatenmarktuben lässt sich warm leuchtender Weihnachtsschmuck gestalten: Tubenenden abschneiden, Tube aufschneiden, aufklappen und unter Wasser reinigen. Dann mit einem Löffel glattstreichen. Ornamente wie Tiere, Herzen, Sterne o.ä. auf ein Papier zeichnen (lassen). Papier auf Folie legen, die Zeichnung z.B. mit einem alten Kugelschreiber nachfahren und so auf die Folie durchdrücken. Evtl. weitere Verzierungen direkt auf der Folie anbringen (von vorne oder von hinten). Dann ausschneiden, Loch hineinstechen und daran Faden zum Aufhängen befestigen (Alternative: auf kleine Wäscheklammern kleben). An Zweigen befestigen, Geschenke dekorieren, Girlanden basteln etc. Wir hatten grossen Spass dabei.
Lesen
>Nicolas Bouvier, «Erfahrung der Welt» Zufällig im Tauschregal gefunden und begeistert gelesen haben wir diesen grossartigen Reisebericht aus den 1950-er Jahren. Der Genfer Schriftsteller und Fotograf Nicolas Bouvier fährt mit seinem Freund, dem Maler Thierry Vernet, in einem munzeligen Fiat Topolino über den Balkan nach Afghanistan. Neugierig und ohne Vorbehalte setzt er sich dem Fremden aus und beschreibt wunderbar poetisch, hinreissend schön, beklemmend bedrückend oder melancholisch humorvoll, was ihnen auf dieser Reise begegnet. Unsere literarische Entdeckung dieses Jahres.
>Nigel Slater, «1000 kleine Freuden» Der kochende Food-Journalist Nigel Slater schreibt mühelos, voller Herz, Zärtlichkeit und Humor über Erlebnisse in der Küche, Beobachtungen im Garten und Reisen in ferne Länder. Sein grösstes Talent ist es, den Zauber im Gewöhnlichen zu finden und in flüchtigen Momentaufnahmen die Facetten des Alltags einzufangen. In einer Welt voller Herausforderungen bieten sie Trost und Inspiration, die guten Dinge zu suchen und zu feiern. Unser Lieblingsbuch dieses Winters.
Zuhören
>Dene wos guet geit Ein wunderschönes Lied von Mani Matter, gecovert von Dabu Fantastic, Nadja Räss und ihre Jodelgesangsgruppe stimmreise.ch. Sie interpretieren den Klassiker so innig, dass man dem wichtigen, irgendwie auch weihnachtlichen Text mit neuer Aufmerksamkeit zuhört. Übrigens ist das Schweizer Jodeln seit einigen Tagen auf der Unesco-Liste des Immateriellen Kulturerbes. Hören Sie hin!
>Les Égarés Ein Quartett mit Akkordeon, Kora, Saxophon und Cello feiert das Dahindriften zwischen Folk, World, Jazz und Avantgarde, das Sich-Verlieren in der Musik und das sorgsame Aufeinanderhören. Entstanden ist eine geheimnisvolle Musik, die ebenso beruhigt wie neugierig und erwartungsfroh macht. Verlieren Sie sich!
>Rilke-Projekt: Bis an alle Sterne, >Rilke-Projekt: In meinem wilden Herzen Seit 25 Jahren vertont das Musiker- und Komponistenpaar >Schönherz & Fleer Gedichte von Rainer Maria Rilke und lässt sie von bekannten Sängern und Schauspielerinnen wie Christiane Hörbiger, Shiva Hagen, Hanna Schygulla oder Udo Lindenberg interpretieren. Das macht die Gedichte neu und intensiv erfahrbar und holt sie in die Neuzeit. Tauchen Sie ein!
Erfahren
>www.fanafillah.ch Auf unserer Website und ihren fast hundert Unterseiten erzählen wir Ihnen Wissenswertes über uns und unsere Waren, ihre Herkunft und Verwendung. Daneben gibts Rezepte, thematisch geordnete Linklisten und diverse Fotogalerien. Unseren Instagram-Account betreiben wir unter @fanafillah_zurich. Besuchen Sie uns doch mal. Wir stellen regelmässig einzelne Produkte vor und gewähren Einblick in unseren privaten Orient.
Orientgewürzte Schoggipflaumen
Diese würzig-süssen und mit Schokolade umhüllten Pflaumen verschenken wir seit vielen Jahren an Familie, Freundinnen und Nachbarn und ergänzen mit ihnen unsere Guetzli-Platte. Sie passen auch ohne Weihnachten gut zu türkischem Mokka und eidgenössischem Kafi crème und sehen dazu auch noch ziemlich professionell gemacht aus.
Zutaten für ca. 60-70 Stück
• 1 Paket getrocknete, entsteinte Soft-Pflaumen 250 g (z.B. von Migros)
• 100 g Kochschokolade
• 1/2 Paket «Bio Chocolat», Pulver (von Coop)
• Gewürze wie Zimt, Zimtblüte, Muskat, Nelken, Kardamom, schwarzer Pfeffer, Vanille
Zubereitung
Die Pflaumen halbieren. Die Kochschokolade in kleine Stücke brechen und mit ca. 2-3 EL Wasser auf ganz kleiner Flamme unter gelegentlichem Rühren schmelzen. Nach Belieben mit etwas Zimt würzen. Unterdessen das Bio-Chocolat-Pulver auf ein Tablett mit senkrechtem Rand schütten und würzen (alternativ in ein anderes Gefäss mit Rand, z.B. eine Bratpfanne, geben). Wenn die Kochschokolade geschmolzen ist, noch einmal gut durchrühren und dann die Pflaumenstücke hineingeben. Alles mit einem Kochlöffel umrühren und so die Stücke mit der Schokolade umhüllen.
Dann die Pflaumen ins gewürzte Schoggipulver geben. Dabei gut darauf achten, dass die Stücke nicht zusammenkleben. Jetzt die Pflaumenstücke wie beim Talerschwingen so lange auf dem Tablett (oder in der erwähnten Alternative) hin und her rollen, hüpfen und an den Rand schlagen lassen, bis die Oberfläche glatt und die Struktur kompakt ist wie bei einem Truffes. Am besten halten Sie das Tablett dabei über das (trockene) Abwaschbecken. Auch eine Pfanne mit Deckel oder ein ähnliches Deckelgefäss könnte für diesen Finish funktionieren.
Tipp: Die Pflaumen nicht im gleichen Säckli wie Guetzli verschenken. Sie weichen sonst das Gebäck leicht auf. Viel Erfolg!
Noch mehr Süssigkeiten finden Sie im Artikel >Orientalisches Konfekt in unserer Rubrik >Rezepte.

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