Einkaufsreise Frühling 2025
Im Frühling 2025 verlebten wir trotz familiärer Gastfreundschaft traurige Tage in Konya. In Istanbul konnten wir dann den Kopf lüften und waren froh, mit Einkäufen beschäftigt zu sein und gleichzeitig unsere Lieblingsstadt einem befreundeten Paar zeigen zu dürfen.
Die Tage in Konya waren traurig. Unsere geliebte Schwägerin, Weggefährtin und «Schwester» war nach einer schweren Darmkrebsoperation und sieben Monaten in der Intensivstation mit vielschichtigen medizinischen Komplikationen gestorben. Sie hinterliess einen verzweifelten Ehemann und drei erwachsene Töchter mit Familien, dazu Geschwister, weitere Verwandte und Freund:innen. Wir versuchten, mit unserer eigenen Trauer klarzukommen und gleichzeitigt etwas Zuversicht zu verbreiten. Es gelang uns beides nicht wirklich. Wir waren froh, wenigstens bei unserer Nichte Esra und ihren erst vor ein paar Monaten geborenen Zwillingen schöne Momente verleben zu können.
Istanbul brachte uns mit der bekannten Einkaufsroutine etwas «Normalität» und Ruhe. Ein ehemaliger Bürokollege und seine Frau begleiteten uns vier Tage lang. Sie herumzuführen und mit unseren Freunden bekannt zu machen, machte uns grosse Freude und ermöglichte gleichzeitig einen neuen Blick auf unsere Lieblingsstadt. Neben dem täglichen Basarmarathon gabs wie immer auch ein paar Abendspaziergänge zu zweit im Sultanahmet-Quartier, ein Treffen mit Freund Nadir, einen Stadtbummel mit Neslihan, Kaffee und Geplauder im Café «Dudu» unseres Neffen oder in der Conditorei «Hafız Mustafa».
Im Herbst wollen wir wiederkommen und hoffen auf unbeschwertere Tage. Inşallah ...